Spielplan – EM 2008

30 01 2008

Gruppenphase

01 Sa. | 07.06. | 18:00 Grp A Schweiz : Tschechien Basel

02 Sa. | 07.06. | 20:45 Grp A Portugal : Türkei Genf

03 So. | 08.06. | 18:00 Grp B Österreich : Kroatien Wien

04 So. | 08.06. | 20:45 Grp B Deutschland : Polen Klagenfurt

05 Mo. | 09.06. | 18:00 Grp C Rumänien : Frankreich Zürich

06 Mo. | 09.06. | 20:45 Grp C Niederlande : Italien Bern

07 Di. | 10.06. | 18:00 Grp D Spanien : Russland Innsbruck

08 Di. | 10.06. | 20:45 Grp D Griechenland : Schweden Salzburg

09 Mi. | 11.06. | 18:00 Grp A Tschechien : Portugal Genf

10 Mi. | 11.06. | 20:45 Grp A Schweiz : Türkei Basel

11 Do. | 12.06. | 18:00 Grp B Kroatien : Deutschland Klagenfurt

12 Do. | 12.06. | 20:45 Grp B Österreich : Polen Wien

13 Fr. | 13.06. | 18:00 Grp C Italien : Rumänien Zürich

14 Fr. | 13.06. | 20:45 Grp C Niederlande : Frankreich Bern

15 Sa. | 14.06. | 18:00 Grp D Schweden : Spanien Innsbruck

16 Sa. | 14.06. | 20:45 Grp D Griechenland : Russland Salzburg

17 So. | 15.06. | 20:45 Grp A Schweiz : Portugal Basel

18 So. | 15.06. | 20:45 Grp A Türkei : Tschechien Genf

19 Mo. | 16.06. | 20:45 Grp B Österreich : Deutschland Wien

20 Mo. | 16.06. | 20:45 Grp B Polen : Kroatien Klagenfurt

21 Di. | 17.06. | 20:45 Grp C Niederlande : Rumänien Bern

22 Di. | 17.06. | 20:45 Grp C Frankreich : Italien Zürich

23 Mi. | 18.06. | 20:45 Grp D Griechenland : Spanien Salzburg

24 Mi. | 18.06. | 20:45 Grp D Russland : Schweden Innsbruck

Viertelfinale

25 Do. | 19.06. | 20:45 Sieger Grp. A : Zweiter Grp. B Basel

26 Fr. | 20.06. | 20:45 Sieger Grp. B : Zweiter Grp. A Wien

27 Sa. | 21.06. | 20:45 Sieger Grp. C : Zweiter Grp. D Basel

28 So. | 22.06. | 20:45 Sieger Grp. D : Zweiter Grp. C Wien

Halbfinale

29 Mi. | 25.06. | 20:45 Sieger VF 1 : Sieger VF 2 Basel

30 Do. | 26.06. | 20:45 Sieger VF 3 : Sieger VF 4 Wien

Finale

31 So. | 29.06. | 20:45 Sieger HF 1 : Sieger HF 2 Wien





„König Rehakles“ krönt die Griechen

30 01 2008

Zwölf Jahre nach den Dänen gab es 2004 wieder einen absoluten Überraschungs-Europameister:
Das von Otto Rehhagel betreute Griechenland eroberte mit einer nicht gerade zeitgemäßen und noch weniger attraktiven Spielanlage den Delaunay-Pokal. Im Finale besiegten die Hellenen im Estadio da Luz von Lissabon die Hausherren aus Portugal mit 1:0. Angelos Charisteas köpfelte den Ball nach einem Corner in der 57. Minute ins Netz.

Wien.- Dabei hatte der Weg der Griechen und der Portugiesen ins Finale einen gemeinsamen Ausgangspunkt: Schon im Eröffnungsspiel standen sich diese beiden Teams gegenüber, auch hier siegten die Griechen, und zwar mit 2:1. Nach 1:1 gegen Spanien konnten sich die Hellenen zum Vorrunden-Abschluss sogar ein 1:2 gegen Russland leisten. Im Viertelfinale schaltete die Sensationstruppe Titelverteidiger Frankreich aus, im Halbfinale waren die bis dahin groß aufspielenden Tschechen das „Opfer“ – Griechenland siegte jeweils mit 1:0, gegen Tschechien übrigens durch ein „Silver Goal“ in der Verlängerung. Die Tschechen stellten immerhin den Torschützenkönig: Milan Baros traf fünf Mal ins Netz.

Griechenlands Taktik: Abwehrbeton und Konter
Immer mehr wurde augenscheinlich, dass der rasch zum „König Rehakles“ geadelte Teamchef der Griechen offenbar genau die richtige Taktik gefunden hatte, um offensivstarke Teams zu Stoppen: Ein Libero dirigierte die Abwehr, es wurde hinten abgeriegelt und auf Konterchancen gewartet – die dann eiskalt verwertet wurden. Dagegen fand letztlich auch die „Goldene Generation“ der Portugiesen im Endspiel kein Rezept.

Portugals Euphorie im Finale gestoppt
Luis Figo und Co. hatten die Vorrunden-Gruppe A nach Siegen über Russland (2:0) und Nachbarland Spanien (1:0) noch vor Griechenland als Sieger beendet und sich dann in einem dramatischen Viertelfinale gegen England nach einem 2:2 im Elfmeterschießen durchgesetzt. Den Finaleinzug des Veranstalterlandes stellte dann ein 2:1 über die Niederlande sicher.

Österreich gegen Tschechien und Holland chancenlos
Und Österreich? Das ÖFB-Team blieb unter Teamchef Hans Krankl einmal mehr in der Qualifikation auf der Strecke. Mehr als Platz 3 hinter Tschechien und den Niederlanden war in Gruppe 3 nicht drin.





EM 2008 – Geschichte

5 12 2007

em-08.jpg

17 Verbände von insgesamt 33 möglichen Ländern meldeten sich 1960 für die Europameisterschaft an. Damals hieß die heutige „Euro 2008″ noch „Europapokal der Nationalmannschaften“. Zu Beginn waren weder Italien, England, Deutschland oder die Niederlande dabei. Damals gab es in der Endrunde gerade einmal vier Spiele. Ab 1996 wurde schon über 31 Endrundenspiele berichtet.

Den ersten Titel holte die UdSSR beim Finale in Paris und verlor den Titel vier Jahre später, 1964, gegen Spanien.

Rekordtorschütze mit neun Toren ist Michel Platini aus Frankreich.

Rekordspieler sind ex equo mit jeweils 14 Spielen Luis Figo (Portugal), Karel Poborsky (Tschechien), Lilian Thuram (Frankreich) und Zinédine Zidane (Frankreich).

Deutschland hat die EM schon drei Mal gewonnen. Danach kommt Frankreich (2x) und jeweils 1x haben die Europameisterschaft folgende Nationen gewonnen: Russland, Tschechien, Italien, Spanien, Niederlande, Dänemark und Griechenland.

Offiziell wird die Fußball-Europmeisterschaft als UEFA EURO betitelt, umgangssprachlich EM. Die Turniere finden alle vier Jahre statt.





5 12 2007